„Der erste Federstrich“ von Mary E. Garner

Titel: Das Buch der gelöschten Wörter-Der erste Federstrich | Autorin: Mary E. Garner | Verlag: Lübbe | Seiten: 416 | Erscheinungsdatum: 30.04.2020 | Preis: 14,00€ Buch kaufen

Vielen Dank an den Bastei-Lübbe Verlag und Lovelybooks für den Buchgewinn! Ich habe mich sehr darüber gefreut 🥰 Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst!

Inhaltsangabe des Verlages:

Nichts ist für die Londonerin Hope Turner schöner, als sich in die Bücher ihrer Lieblingsautorin Jane Austen zu träumen. Denn ihr eigenes Leben ist alles andere als spannend und romantisch. Das ändert sich, als sie sich eines Tages in die Buchhandlung Mrs. Gateway’s Fine Books verirrt und dort einem mysteriösen Gentleman begegnet. Der attraktive Fremde geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Doch da ist auch der grimmige und unnahbare Rufus Walker, der sie regelrecht zu verfolgen scheint. Bis er ihr schließlich Unglaubliches offenbart: Der Buchladen ist das einzige Portal in die Welt der Bücher, in der die Romanfiguren ein Eigenleben führen. Doch diese Welt ist in Gefahr …

Rezension:

Das Buch war auf jeden fall sehr überraschend! Zum einen ist die Idee sehr genial und wirklich mal etwas anderes. Ich bewundere Mary E. Garner für ihre große Fantasie so eine riesige und bombastische Welt zu „erfinden“ und dann auch noch so gekonnt beschreiben zu können. Ja, der Schreibstil ist echt super! Hopes Sicht der Dinge ist immer sehr… interessant, mir hat die ironische Note wirklich sehr gut gefallen. Alles in allem ist Hope aber auch eine wirklich starke Hauptprotagonistin. Ihr überraschendes Alter von 42 Jahren bringt irgendwie eine gewisse Reife in das Buch und macht es noch mal zu etwas ganz besonderem. Auch die Idee, dass die Buchfiguren ihre Identität ändern können finde ich sehr einfallsreich, so trifft der Leser zum Beispiel auf eine lesbische Guinivere, eine Agententhriller liebende Frau Holle und ein betrunkenes Rehkitz namens Bambi. Auch die anderen Personen an Hopes Seite, wie Rufus und Lance fand ich sehr einprägsam gestaltet. Die Autorin spielt geradezu mit dem Vertrauen des Lesers und lässt die verwirrenste Theorien in einem hochkommen, die letztendlich dann doch nur großer Humbuck sind.

Fazit:

Eine unglaublich geniale Idee und in der Umsetzung sogar noch besser. Es war so spannend, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Buch bekommt von mir definitv eine Leseeule, den es ist garantiert ein Jahres-Highlight!

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